• Nico Kühne

Ist Mobiles Reporting im Geschäftsleben bereits angekommen? Hauptsache der Inhalt stimmt!


Zielgruppe: Manager & C-Level.

YouTube: SAP Lumira Designer, MS Power BI, Tableau



Mobiles Arbeiten mit Dashboards.


Sowohl junge als auch alte Menschen nutzen mobile Geräte im Alltag. Wie sieht die Situation im Geschäftsleben aus?

  • Bereits auf dem Weg zur Arbeit, in den öffentlichen Verkehrsmitteln, schnell die E-Mails checken.

  • In Präsentationen live die aktuellen Zahlen aus dem System zeigen.

  • In und zwischen Meetings sich auf den aktuellsten Stand bringen, ohne an den Arbeitsplatz zurückkehren zu müssen.

  • Im oder auf dem Weg zum nächsten Termin sich nochmals schnell alle wichtigen Punkte in Erinnerung rufen.

  • Flexibles Arbeiten in der Cafeteria oder wo auch immer.


Nicht zu vergessen der Feierabend. Bitte schalte dein geschäftliches Smartphone aus!


Ist das die Realität oder arbeitest du noch "altmodisch"?


Aus meiner Erfahrung sind stapelweise Papier und detailreiche Excel Analysen nach wie vor häufig im betrieblichen Berichtswesen anzutreffen. Dabei propagieren alle Beratungshäuser die Trend-Themen Cloud, Big Data, IoT und viele weitere Buzzwords.


Welcher Wandel ist der Richtige (für dich)?



Mit jeder digitalen Revolution ändert sich die Kommunikation und Informationsaufnahme von Menschen.


Zuerst "Online first", dann "Mobile first" und bald "Voice first"? Neben den häufig genutzten Gerätetypen Desktop, Tablet und Smartphone, existieren bereits neue smarte Uhren und Brillen. Doch eines nach dem anderen.


Grundlegend stellt sich die Frage: Ist "Mobile first" ein Hype oder Paradigmenwechsel?


"Hype oder Paradigmenwechsel?"

Die Jugend von heute glotzt in jeder freien Minute auf das Smartphone. Tablets und Smartphone existieren seit über einem Jahrzehnt und finden im privaten Gebrauch einen hohen Stellenwert sowie praktischen Nutzen. Das ist ein klarer Paradigmenwechsel, wenn nicht sogar eine Lebensphilosophie.


Ob man einen Wandel jedoch für sich als Unternehmen vollziehen sollte, kann man sich mit "Wollen? Können? Sollen?" beantworten.


"Wollen? Können? Sollen?"

In diesem Blog will ich auf die Möglichkeiten und Notwendigkeiten von mobilen Dashboard Lösungen eingehen. Hier findest du das Bürgermeister Dashboard aus meinem ersten Beitrag.


Kennst du auch die Mobile Version?



In diesem Beitrag erfährst du ...

  • Bürgermeister Dashboard: Mobile Version

  • Wie steigern wir die Mobilität beim Arbeiten?

  • Sollten wir Mobile «first» umsetzen?




Bürgermeister Dashboard: Mobile Version


Der Bürgermeister ist sehr beschäft und viel unterwegs. Aus diesem Grund benötigt er überall Zugriff auf die aktuellsten Informationen. Somit muss das Bürgermeister Dashboard nach verschiedenen Gerätetypen, Bildschirmauflösung und Inhalt optimiert werden.

  1. Desktop, Tablet & Phone

  2. Adaptive Layout

  3. Quer- & Hochformat

  4. Grafiken & Tabellen


Machen wir das Bürgermeister Dashboard Mobile ready.



1. Desktop, Tablet & Phone


Das Bürgermeister Dashboard unterstützt die Gerätetypen Desktop PC, Tablet und Smartphone.



Im Bürgermeister Dashboard wurde der Ansatz eine Lösung für alle Gerätetypen verfolgt. Dies macht die Entwicklung komplexer, da das Design für mehrere Lösungen bereits im Voraus überlegt werden muss. Positiv dagegen ist der reduzierte Support & Wartung lediglich einer Applikation, anstelle mehrerer Individuallösungen. Letztendlich entscheidend für den Benutzer ist ein einheitliches Look & Feel.


"Einheitliches Look & Feel für alle Geräte."

Jedes Gerät hat gewisse Vorzüge. Auf dem Desktop PC hat der Benutzer die Übersicht über alle Kacheln, dafür ist er an den Arbeitsplatz gebunden. Mit einem Tablet oder Smartphone kann der Benutzer seine Information von überall abrufen, ist jedoch eingeschränkter in der Übersicht.



2. Adaptive Layout


Das sich anpassende Layout aus vielen Kacheln eignet sich besonders für mehrere Gerätetypen.



Der selbe Inhalt ist auf allen Geräten vollständig anzeigbar, d.h. der Bürgermeister hat keinen Informationsverlust. Hierfür positionieren sich die Kacheln automatisch und ein Scrollbalken unterstützt den Benutzer beim Navigieren.


"Kein Informationsverlust auf allen Geräten."

Eine Raster (Grid) ist optimal für mehrere Gerätetypen. Ohnehin ist eine Strukturierung und Gliederung von Dashboard-Inhalten essentiell für die Lesbarkeit.


Die Benutzerinteraktion auf mobilen Geräten erfolgt über Fingerbewegung. Somit sind insbesondere scrollbare Seiten empfehlenswert. Für den Benutzer ist die Fingerbewegung von oben nach unten intuitiv und einfach zu bedienen.



3. Hoch- & Querformat


Mobile Geräte kann man drehen und wenden. Wer hätte das gedacht? (Ironie)



Was für den Entwickler eventuell ein grösserer Aufwand sein könnte, ist für den Benutzer ein selbstverständliches Feature. Apple hat dies mit dem ersten iPhone bereits vor 10 Jahren vorgemacht!


"Features von Apple & Google sind für den Benutzer selbstverständlich."

Das Bürgermeister Dashboard verfügt über sich repositionierende und reorganisierende Kacheln. Ganz automatisch.

  • Layout positioniert sich je nach Auflösung

  • Inhalt organisiert sich je nach Hoch- oder Querformat


Dies macht vor allem in der erweiterten Sicht einen Sinn, in welcher die Kachel um eine kleine Grafik vergrößert wird. Somit sind die Kacheln optimal auf das jeweilige Gerät in Hoch- oder Querformat ausgerichtet.



4. Grafiken & Tabellen


Neben den Kacheln existieren viele Grafiken und Tabellen.



Eine Tabelle bietet detailreiche Informationen, nimmt jedoch viel Platz ein. Dagegen zeigt eine Grafik weniger Informationen, identifiziert dafür Muster, Trends und Ausreißer. Beides ist wichtig, je nach Anwendungszweck! Für die Lesbarkeit auf mobilen Geräten eignen sich Grafiken grundsätzlich besser als Tabellen.


"Fokus auf Grafiken bei mobilen Geräten."

Im Bürgermeister Dashboard werden die demografischen Kennzahlen auf dem Desktop PC als Tabelle plus einfaches Balkendiagramm dargestellt. Auf dem Tablet und Smartphone werden daraus gestapelte Balkendiagramme.


Manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Zahlen.



Die Krankenhäuser Heatmap eignet sich in erste Linie für einen direkten Vergleich verschiedener Kennzahlen. Auf Grund von Platzmangel wird lediglich auf dem Smartphone eine Grafik dem Benutzer angeboten.




Mobile Reporting mit sinnvollem Inhalt!


Im Bürgermeister Dashboard habe ich dir mehrere Möglichkeiten für alternative Informationsdarstellung gezeigt. Dabei haben wir keinen Informationsverlust und das Look & Feel ist einheitlich.


"Die Herausforderung liegt im sinnvollen Einsatzzweck und in der Benutzerakzeptanz."

Die Herausforderungen liegen oftmals an der persönlichen Einstellung. Jeder Benutzertyp hat sein bevorzugtes Werkzeug. Power User wie Controller lieben Excel. Manager konsumieren Papier und PowerPoint. C-Level wollen High Level Information und manchmal tief ins Detail abtauchen können.



Wie steigern wir die Mobilität beim Arbeiten?


Eine mobile und flexible Arbeitshaltung muss ein Unternehmen wollen, können und sollen.


  1. Wollen? In diesem Beitrag wird keiner gezwungen, denn wollen muss jeder selbst.

  2. Können? Die Voraussetzung ist die technische als auch mentale Machbarkeitsprüfung. Aus technischer Sicht sind die Infrastruktur, Sicherheit, Entwicklung usw. zu prüfen. Viel wichtiger ist jedoch das Bewusstsein zu schaffen und die Benutzerakzeptanz abzuholen.

  3. Sollen? Ein sinnvoller Einsatzzweck rechtfertigt den Nutzen. Indem durch Mobile Reporting mehr Flexibilität und Schnelligkeit in der Informationsaufnahme gewonnen wird, können Kosten und Zeit gespart werden.



Sollten wir Mobile «first» umsetzen?

Grundsätzlich sollst du keinem Trend blind folgen. Für Mobile first spricht ein schlichtes Design, bessere Lesbarkeit und mehr Benutzerfreundlichkeit. Aufgrund der unterschiedlichen User Experience auf den verschiedenen Geräten stimmt dies nicht immer.


"Unterschiedliche Geräte - unterschiedliche User Experience."

Weiterhin ist nicht jede Lösung für alle Gerätetypen geeignet. Meine Empfehlung ist bei einem neuen Dashboard zuerst nach dem Design des primären Gerätes zu entwickeln. Dabei ist das "Endprodukt" immer sehr schwer vorstellbar. Jedoch ist der Entwurf des mobilen Designs auf Grund der Benutzerinteraktionen noch viel schwieriger.



Fazit


Sitzt du gern an deinem Desktop PC oder hättest du lieber eine Alternative?


Welchen Trend wir zukünftig verfolgen sollten, finde ich meistens durch simples Beobachten der jüngeren Generation heraus. Der Nachwuchs ist die Zukunft und die neue Generation an Arbeitern. Junge Menschen sind dabei viel experimentierfreudiger und kritischer. Somit zeigt sich ein zukünftiger Trend schnell und eindeutig.


Einfache Anwendungsbeispiele liefern uns bereits heute die bekanntesten Unternehmen.

  • Netflix: Filme streamen (Cloud)

  • Apple: iPhone (Mobile)

  • Amazon: Alexa (Voice)


Mobile Lösungen gehören für mich zu einem flexiblen Arbeitsleben dazu. Entscheidend für ein mobile Lösung ist der Anwendungsfall und die Benutzerakzeptanz. Neben dem technischen Anteil kommt beim Mobile Reporting eine zusätzliche Portion Kreativität hinzu, wie das Ergebnis aussehen könnte.


YouTube: SAP Lumira Designer, MS Power BI, Tableau


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